Spielbericht

Das LOK-Buch: 3. Spieltag

1. FC Lokomotive Leipzig

1 : 2

Bischofswerdaer FV 08

07.08.2018 19:00 Uhr | Bruno-Plache-Stadion | 2890 Zuschauer

ENTTÄUSCHEND

Der 1. FC Lok hat am Dienstagabend sein Heimspiel gegen den Liganeuling Bischofswerdaer FV mit 1:2 (0:0) verloren. Vor 2.890 Zuschauern wurden viele Torchancen nicht genutzt, so dass die Gäste aus der Oberlausitz durch zwei Kontertore das Spiel erfolgreich gestalten konnten.

Trainer Heiko Scholz vertraute auf die gleiche Startelf wie am letzten Freitag in Berlin. Wiedergutmachung war also angesagt.

Die Loksche bestimmte von Anfang an das Spielgeschehen und war in der ersten Halbzeit feldüberlegen. Die erste Riesenchance hatten aber die Bischofswerdaer, als in der 26. Minute eine Rückgabe von Zickert auf Hanf zu kurz gerät, der Torschuss von Sonntag in letzter Sekunde von Misch aber geblockt werden konnte. In der 40. Minute faustet Gästetorhüter Birnbaum den Ball zu kurz, der Kopfball von Ryan Malone landete aber nur an der Querlatte. So bleibt es zur Pause torlos.

Aus einer Ecke für Lok heraus entstand dann die Führung für Bischofswerda. Rülicke flitzte über die rechte Seite, konnte von Pfeffer nicht gestoppt werden und legte zu Petracek. Der zog aus 14 Metern ab und der Ball landete in den Maschen. 

Lok brachte nun Salewski für Pfeffer und Gottschick für Misch und versuchte, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Aber oft fehlte beim letzten Pass die notwendige Genauigkeit.

In der 90. Minute verletzt sich Robert Berger nach einem Zusammenprall schwer und muss ausgewechselt werden. Gute Besserung, Robert!

Die Entscheidung des Spieles dann zwei Minuten später, als sich wiederum Petracek auf der linken Seite durchsetzte und zum 2:0 einnetzt. Sein Torjubel mit der Eckfahne wurde jedoch mit Gelb-Rot bestraft. Doch die verrückte Nachspielzeit ist noch nicht vorbei. Nach einem langen Ball köpfte der Bischofswerdaer Fernando Lenk das Leder ins eigene Tor.   

In der 96. Minute traf dann Nils Gottschick sogar zum vermeintlichen Ausgleich, aber der Treffer wurde von Schiedsrichter Müller wegen einer angeblichen Abseitsstellung von Nicky Adler nicht anerkannt. Ab Ende blieben Frust und Enttäuschung.

Für die Lok-Elf steht am Sonntag das nächste Auswärtsspiel in Fürstenwalde auf dem Programm. Anstoß im Friesenstadion ist um 13:30 Uhr.

Tore: 0:1 Petracek (56.), 0:2 Petracek (91.), 1:2 Lenk (ET) (92.)

1. FC Lok Leipzig: Hanf - Zickert, Misch (68. Gottschick), Urban - Berger (89. Adler), Malone, Schinke, Schulze - Pfeffer (57. Salewski), Atici, Steinborn

Bischofswerdaer FV: Birnbaum - Cermak, Lenk, Heppner, Rülicke - Kötzsch, Kloß (46. Grellmann) - Sonntag (46. Cellarius), Maresch - Zille (71. Graf), Petracek

Zuschauer: 2.890
Gelbe Karten: Berger, Schinke (alle Lok),  Gelb-Rot: Petracek (Bischofswerda)