Spielbericht

Das LOK-Buch: 7. Spieltag

1. FC Lokomotive Leipzig

1 : 1

FC Rot-Weiß Erfurt

12.09.2018 19:00 Uhr | Bruno-Plache-Stadion | 4600 Zuschauer

PUNKTETEILUNG NACH GROSSEM KAMPF

Der 1. FC Lok Leipzig und Rot-Weiß Erfurt haben sich in einem spannenden Regionalliga-Spiel 1:1 (0:1) getrennt. Im ersten Aufeinandertreffen seit dem Jahr 2000 sahen 4.600 Zuschauer viel Leidenschaft und Kampf. Leider konnte die Loksche ihre Torchancen nicht nutzen, so dass am Ende nur ein Punkt auf der Habenseite stand.

Cheftrainer Heiko Scholz brachte erstmals Nicky Adler in der Startelf, auch der rotgesperrte Kevin Schulze war wieder dabei. Dafür fehlte der gesperrte Ryan Malone und Kemal Atici nahm vorerst auf der Bank Platz. Außerdem begann gegenüber dem Spiel beim BFC Dynamo diesmal Sascha Pfeffer.

Die Blau-Gelben kamen schwer ins Spiel, so das Erfurt in den ersten Minuten dominierte. Die erste große Torchance des Spiels hatte dann aber doch die Loksche, als der auch heute wieder sehr gut aufgelegte Paul Schinke auf Matthias Steinborn chipte, dieser aber freistehend vor RWE-Torhüter Lukas Cichos am Tor vorbei schoss. Die Thüringer waren dafür im Gegenzug deutlich effizienter, als Wolfs Befreiungsschlag von Shala geblockt wurde und Morten Rüdiger von der Strafraumgrenze nur noch zur Erfurter Führung einschieben musste.

Keine zwei Minuten später war es wieder Matthias Steinborn, der für die Lok gefährlich wurde. Doch sein Schuss aus spitzem Winkel klatschte an die Unterkante der Latte. In der 39. Minute landete eine Salewski-Ecke bei Robert Zickert doch sein Kopfball strich nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Der Dauerdruck der Messestädter wurde wieder mal nicht belohnt und Erfurt ging mit einer Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gab es zunächst nicht viel zu sehen auf dem Feld. Lok spielte gut nach vorne, zwingend war die Scholz-Elf dabei aber nicht. Nach einem Dreifachwechsel von Lok und Umstellung auf Viererkette kam wieder mehr Bewegung ins Spiel. 

Aber es bedurfte einer Standardsituation für den Ausgleich. Kemal Atici wurde gefoult und Maik Salewski zirkelte den Freistoß aus rund 20 Metern unter den Querbalken. Danach spielt nur noch der 1.FC Lok und wollte den Siegtreffer, die Erfurter fanden offensiv kaum noch statt. Steinborn (74.) und Wolf (77.) trafen aber das Tor nicht. Einen letzten Eckball in der Nachspielzeit sicherte sich RWE-Schlussmann Lukas Cichos.

Heiko Scholz blieb daher nach dem Spiel nur der Dank an unsere Zuschauer. „Dass gerade in unserer Situation uns so viele von der ersten bis zur letzten Minute unterstützen, das ist der Wahnsinn. Schade, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben.“

Am Sonnabend geht es nun nach Auerbach. Anstoß im Vogtland ist um 15:00 Uhr.

Tore: 0:1 Rüdiger (23.), 1:1 Salewski (70.)

1. FC Lok Leipzig: Hanf - Zickert, Wolf, Urban (61. Misch) - Schulze, Schinke, Sindik (61. Gottschick), Salewski - Pfeffer, Steinborn, Adler (61. Atici)

FC Rot-Weiß Erfurt: Cichos - Novy, Becken, Lela, Lorenzoni - Hasse (75. Geurts), Pino Tellez, Gladrow (68. Kelbel), Rüdiger - Shala, Jovanovic

Zuschauer: 4.600

Gelbe Karten: Salewski, Sindik, Steinborn (alle Lok), Shala, Novy, Lela