Spielbericht

Das LOK-Buch: 12. Spieltag

FSV Budissa Bautzen

0 : 2

1. FC Lokomotive Leipzig

06.10.2018 13:30 Uhr | Stadion Müllerwiese | 706 Zuschauer

DREI WICHTIGE PUNKTE

Der 1. FC Lok hat bei Budissa Bautzen vor 706 Zuschauern mit 2:0 (1:0) einen wichtigen Auswärtssieg landen können und somit die Englische Woche mit einem Erfolgserlebnis beendet. 

Im Vergleich zum Mittwochspiel gegen den Berliner AK rückte nach seiner Rot-Sperre Nicky Adler in die Startelf. Auch der verletzte Patrick Wolf war wieder fit. Lovro Sindik nahm dafür auf der Bank Platz, David Urban war wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

Das Spiel begann ziemlich zäh, beide Mannschaften standen tief und wollten mit langen Bällen zu Torchancen kommen. Die erste Chance hatten die Bautzener, als in der 18. Minute Bönisch nur knapp am Tor vorbei köpfte. Nach 20 Minuten dampfte die Loksche erstmals gefährlich in den Bautzener Strafraum, als Schinke einen langen Ball auf Steinborn schlug. Trotz Hand- und Foulspiel an Matthias Steinborn verweigerte Schiedsrichter Wien den fälligen Strafstoßpfiff.

Nach einer halben Stunde sahen die Zuschauer auf der Müllerwiese die nächste gute Torchance für die Blau-Gelben. Ein langer Einwurf von Steinborn landete auf dem Kopf von Patrick Wolf, Budissa-Torhüter Maik Ebersbach konnte den Ball aber aus Nahdistanz abwehren.

In der 35. Minute klingelte es dann doch im Netz der Senfstädter. Nils Gottschick schlug einen Freistoß in den Strafraum, "Steini" verlängerte per Kopf und am langen Pfosten netzt Nicky Adler zur umjubelten Führung für die Loksche ein. Das letzte Punktspieltor für die Probstheidaer erzielte Nicky Adler übrigens am 1. Mai 2003 als 17-jähriger beim 1:0-Auswärtssieg des VfB Leipzig in Neugersdorf.

In der zweiten Halbzeit machten die Bautzener nun mehr Druck. Die Lok-Abwehr stand aber sicher und ließ kaum etwas zu. Lok versuchte über den sehr agilen Steinborn durch schnell vorgetragene Konter die Entscheidung herbeizuführen, was zunächst aber nicht gelang.

In der 83. Minute wuchtete dann Ryan Malone nach einem Gottschick-Eckball den Ball aus 7 Metern in die Maschen. Damit war das Spiel entschieden, die Messen gesungen, die Klappe zu, der Affe tot.

Der 1. FC Lok nimmt damit nach langer Zeit wieder einmal drei Punkte aus Bautzen mit. Der Sieg wird der Mannschaft neues Selbstvertrauen geben.

Nächsten Sonnabend gastiert in der 3. Runde des Sachsenpokals der Hainsberger SV im Bruno-Plache-Stadion. Anstoß ist um 14:00 Uhr. Karten gibt es im Fanshop oder allen Vorverkaufsstellen.

Tore: 0:1 Adler (35.), 0:2 Malone (83.)

FSV Budissa Bautzen: Ebersbach - Patka, Hoßmang, Weiß (79. Mietzelfeld), Krahl - Treu, Ciapa, Schlicht, Merkel (58. Bär) - Bönisch (75. Langr), Schmidt

1. FC Lok Leipzig: Wenzel - Krug, Zickert, Wolf, Schulze - Malone, Schinke - Gottschick (84. Salewski), Pommer (73. Pannier) - Steinborn, Adler (90. Pfeffer)

Zuschauer: 706

Gelbe Karten: Hoßmang, Bönisch (alle Bautzen), Zickert (Lok)