Spielbericht

Das LOK-Buch: 18. Spieltag

ZFC Meuselwitz

0 : 0

1. FC Lokomotive Leipzig

02.12.2018 13:30 Uhr | bluechip-Arena | 1080 Zuschauer

EIN PUNKT ZUM ERSTEN ADVENT

Bei nasskaltem Regenwetter sahen die über 1.000 Zuschauer auf der Glaserkuppe (darunter etwa 600 Lokfans) zwei starke Defensivreihen, die wenig zuließen. Das leistungsgerechte Unentschieden beschert dem 1. FC Lok zum 1. Advent seit über fünf Jahren wieder mal einen Punkt in Meuselwitz.
Bei den Blau-Gelben rutschte gegenüber dem Sieg in Neugersdorf Ryan Malone in die Startelf. Dafür nahm Kevin Schulze erstmal auf der Bank Platz.

Die Gastgeber bestimmten die Anfangsphase des Spiels, die auch mit Giannitsanis nach sieben Minuten die erste Torchance hatten. Mehrere Eckbälle der Zipsendorfer waren aber meist eine sichere Beute der heute stabil wirkenden Lok-Abwehr.

Die erste nennenswerte Torchance der Blau-Gelben hatte nach einer halben Stunde Sascha Pfeffer. Freistehend am langen Pfosten köpfte er aber eine Berger-Flanke in die Arme von ZFC-Torhüter Pachulski. Als sich schon alle Zuschauer dem wärmenden Pausentee zuwenden wollten, hatte Matthias Steinborn die Riesenchance zur Lokführung. Doch wieder stand Pachulski goldrichtig und entschärfte die Direktabnahme des Lok-Stürmers. 

Auch in der zweiten Halbzeit standen beide Mannschaften tief und lauerten auf die Fehler des Gegners, wie beispielsweise in der 62. Minute, als der agile Pommer sich den Ball im Mittelfeld eroberte und lang auf Matthias Steinborn passte. Der bat seinen Gegenspieler zum Tanz und konnte abschließen. Der geblockte Ball kam zu Robert Berger, der ebenfalls nicht lange fackelte und abschloss, Pachulski war aber noch mit den Fingerspitzen am Ball. 

Auch die Meuselwitzer hatten Chancen zur Führung. Zum Beispiel der eingewechselte Hajrulla, der unseren Torhüter Benjamin Kirsten mit einem Aufsetzerkopfball in der 75. Minute zu einer Glanzparade zwang. Beide Mannschaften investierten nun mehr und wollten die Entscheidung.

Fünf Minuten vor dem Abpfiff wurde der Meusdorfer Hajrulla von Schiedsrichter Johannes Schipke nach einer Tätlichkeit in die Kabine geschickt, was noch einmal für zusätzlichen Angriffselan bei der Loksche sorgte. Doch auch in der hitzigen Schlussphase vielen keine Tore mehr, so das am Ende zwei Nullen auf der Anzeigetafeln zu lesen waren. 

Der 1. FC Lok bleibt damit seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen und empfängt nun am nächsten Sonntag im letzten Heimspiel des Jahres Viktoria Berlin. Die Hauptstädter haben die letzten vier Punktspiele alle zu Null gewonnen, aber jede Serie geht ja irgendwann einmal zu Ende.

Tore: keine

ZFC Meuselwitz: Pachulski - Albert, Stenzel, Le Beau, Raithel - Ernst - Bürger, Yajima (88. Rudolph), Dartsch (64. Hajrulla) - Trübenbach, Giannitsanis

1. FC Lok Leipzig: Kirsten - Berger (71. Schulze), Zickert, Urban, Pannier - Schinke, Malone - Gottschick (66. Sindik), Pfeffer, Pommer - Steinborn

Zuschauer: 1.080

Gelbe Karten: Ernst, Bürger, Albert (alle ZFC), Urban, Schulze (alle Lok)

Rot: Hajrulla (85./ZFC/Tätlichkeit)