Spielbericht

Das LOK-Buch: 19. Spieltag

1. FC Lokomotive Leipzig

2 : 1

FC Rot-Weiß Erfurt

15.12.2019 13:30 Uhr | Bruno-Plache-Stadion | 4337 Zuschauer

MIT DREI PUNKTEN IN DIE WINTERPAUSE

Der 1. FC Lok gewann sein letztes Spiel des Jahres 2019 gegen den FC Rot-Weiß Erfurt mit 2:1 (0:1). Die über 4.300 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion sahen einen jederzeit verdienten Sieg der Loksche, die insbesondere in der zweiten Halbzeit gegen dann dezimierte Erfurter sich die drei Punkte redlich erkämpfte. Die Blau-Gelben überwintern nach einer hervorragenden Hinrunde nun auf dem zweiten Tabellenplatz. Ach ja, und im Pokalhalbfinale sind wir ja auch noch dabei.

Für den gelbgesperrten Robert Berger stand diesmal Leon Heynke in der Startelf. Ansonsten vertraute Cheftrainer Wolfgang Wolf auf die erfolgreiche Mannschaft gegen Hertha BSC U23.

Die Lok-Elf tat sich in den Anfangsminuten schwer ins Spiel zu kommen. Erst nach 26 Minuten zog Maik Salewski mal von der Strafraumgrenze ab, doch der Torhüter der Thüringer hatte keine Probleme. Fünf Minuten später ist es erneut Maik Salewski, der Jannick Theißen im Erfurter Tor mit einem strammen Schuss aus 20 Metern prüfte. Doch Theißen konnte den Ball noch über die Querlatte lenken.

In der 40. Minute fanden die Thüringer dann erstmals den Weg in den Leipziger Strafraum. Sinisa Veselinovic traf nach schöner Flanke per Kopf den linken Pfosten und im Nachschuss schob Lucas Surek die Pille ungestört zur Erfurter Führung ein. Eine "schöne" Bescherung zum 3. Advent, die den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf stellte.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es dann vorweihnachtlich kuschelig auf dem heute schweren Geläuf. Frohe Botschaften zum Fest schalten über den Rasen und die Hand von Pierre Becken fand sich im Gesicht von David Urban wieder. Schiedsrichter Rasmus Jessen verstand keinen Spaß und schickte den Thüringer zum vorzeitigen Weihnachtsurlaub in die Kabine.

In Halbzeit zwei kam Stephané Mvibudulu für Leon Heynke ins Spiel und schon vier Minuten später knallte Patrick Wolf den Ball an den rechten Pfosten. Man merkte sofort, dass die Mannschaft in der Pause sich einiges vorgenommen hatte. In der 58. Minute setzte sich Sascha Pfeffer schön auf der rechten Seite durch und seine mustergültige Flanke konnte Djamal Ziane zum vielumjubelnden Ausgleich einnetzen. Es war schon das neunte Saisontor für unseren Stürmer. Zehn Minuten später zieht David Urban mal aus gut 25 Metern ab und wieder musste Theißen Kopf und Kragen riskieren und den Ball über die Latte lenken. Eine Viertelstunde vor Schluss kommt Sascha Pfeffer plötzlich im Strafraum in Position. Sein platzierter Schuss rutschte dem Erfurter Torhüter durch die Hände und so hoppelte der Ball ins lange Eck zur Führung der Loksche. Die Stimmung im "Bruno" war nun bestens, da die in Unterzahl spielenden Erfurter auch nicht mehr wirklich gefährlich in die Nähe des Tores von Berti Schötterl kamen.

In der Nachspielzeit lief Matthias Steinborn allein auf das Erfurter Tor, passte auf Stephané Mvibudulu, doch dieser bekommt den Ball tatsächlich nicht im Kasten unter. So blieb es am Ende beim hochverdienten 2:1-Sieg der Blau-Gelben.

Für die Mannschaft steht nun erste einmal Urlaub auf dem Programm, bevor es dann am 5. Januar 2020 mit einem Hallenturnier in Markranstädt wieder los geht. Karten für dieses Turnier gibt es übrigens im Fanshop Schlossgasse.

Tore: 0:1 Surek (39.), 1:1 Ziane (58.), 2:1 Pfeffer (78.)

1. FC Lok Leipzig: Schötterl - Heynke (46. Mvibudulu, Urban, Zickert, Schulze - Salewski, Wolf, Pfeffer (90.+3 Misch) - Steinborn (90.+2 Senic), Ziane, Schinke

FC Rot-Weiß Erfurt: Theißen - Adomah, Becken, Lela, Surek (82. Dittrich) - Bär, Pino Tellez, Novy (82. Konate Lueken), Gladrow - Brasnic (45. Halili), Veselinovic

Zuschauer 4.337

Gelb: Urban, Schulze, Salewski (alle Lok) Brasnic, Krüger, Veselinovic (alle Erfurt)

Rot: Becken (43./RWE/Tätlichkeit)