Matthias Steinborn traf heute drei mal

Verein, Top3, Top7 | Samstag, 17. November 2018

ABGEZOCKT INS VIERTELFINALE

VfB Auerbach - 1. FC Lok Leipzig 1:4 (0:1)

Der 1. FC Lok steht durch einen 4:1 (1:0)-Sieg beim VfB Auerbach im Viertelfinale des Sachsenpokals. Eine abgezockte Lok-Elf konnte damit nach langer Zeit wieder einmal im Vogtland gewinnen und trifft nun auf die BSG Chemie Leipzig.

Verzichten musste Cheftrainer Björn Joppe diesmal auf die Geschicke von Nicky Adler, der sich im Spiel gegen die Hertha-Bubis einen Bandscheibenvorfall zugezogen hatte. Dafür rückte der genesene Robert Zickert wieder in die Startelf.

Die etwa 900 Leipziger unter den offiziell 1.420 Zuschauern mussten nicht lange auf den ersten Torjubel warten. Nach elf Minuten konnte Auerbach-Torhüter Schmidt einen Schuss von Pommer nur prallen lassen und Kevin Schulze verwandelte ohne Probleme zur 1:0-Führung.

Doch die Vogtländer hatten schon nach fünf Minuten die Riesenchance zum Ausgleich, als Schiedsrichter Richard Hampel nach einem Foul von Robert Zickert auf den Elfmeter zeigte. Zum Glück schlug Marcel Schlosser den Ball in den wolkenlosen Auerbacher Himmel und so blieb es bei der knappen Lok-Führung.

Auch nach dem verschossenen Elfmeter machte Auerbach Druck und erspielte sich hochkarätige Chancen. In der 27. Minute schraubt sich Zimmermann im Strafraum in die Höhe und köpfte das Leder ans rechte Lattenkreuz. Auch bei diversen Eckbällen wurde es immer wieder gefährlich im Lok-Strafraum.

In der Halbzeitpause wurde Kevin Schulze durch Robert Berger ersetzt. Schon drei Minuten später hatte Marcel Schlosser die nächste Riesenchance für Auerbach, als er nach schönem Solo den Ball nur an den linken Pfosten schoss. Auch Danny Wild scheiterte mit einem schönen Seitfallzieher nur knapp.

Und so kam es wie es kommen musste. Die heute gnadenlos effiziente Lok-Elf machte das vorentscheidende 2:0, als Schinke wunderbar auf Steinborn passt, dieser alleine auf Torhüter Schmidt zuläuft und zum viel umjubelten 2:0 einnetzt.

Danach brachte Joppe Lovro Sindik für Nils Gottschick und verstärkte damit noch einmal die Lokabwehr.
In der 67. Minute konnte Lok-Torjäger Matthias Steinborn dann sogar auf 3:0 erhöhen, als er eiskalt einen Kopfball von Pommer verwertete.

Zwölf Minuten vor dem Ende kam dann Auerbach dann doch noch zu einem Torerfolg. Doch die Lokabwehr stand diesmal sicher und so liefen die Angriffsbemühungen der Vogtländer immer wieder ins Leere. Schon in der Nachspielzeit machte der heute überragende Matthias Steinborn mit seinem dritten Tor den Deckel drauf.

Tore: 0:1 Schulze (11.), 0:2 Steinborn (62.), 0:3 Steinborn (67.), 1:3 Stock (78.), 1:4 Steinborn (90.+4)

VfB Auerbach: St. Schmidt - Stock, Heger, Lietz, Seb. Schmidt - P. Müller (81. Miertschink) - Wild, Schlosser, Kadric - Mielke, Zimmermann

1. FC Lok Leipzig: Kirsten - Zickert, Urban, Schinke, Pannier - Pfeffer, Malone - Steinborn, Pommer (86. Salewski), Gottschick (64. Sindik) - Schulze (46. Berger)

Zuschauer: 1.420

Gelbe Karten: Lietz, Schlosser, Zimmermann (alle Auerbach), Zickert, Pfeffer (alle Lok)