Foto: Bernd Scharfe

Verein, Top3, Top7 | Montag, 05. Oktober 2015

Ein wenig Statistik zum Montag

4:0-Sieg gegen Markranstädt war "historisch"

„Oh, wie ist das schön. So was hat man lange nicht geseh‘n“ sangen die Lok-Fans im Bruno-Plache-Stadion nach dem 4:0-Sieg gegen den SSV Markranstädt. Und sie haben Recht:

Zwölf Lok-Tore in drei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen, also die Siege gegen den VfL Halle 96 (4:0) und bei Energie Cottbus II (4:2) mit eingerechnet, hat es zuletzt 2007 gegeben: Zwischen dem 12. und 20. Mai 2007, vor fast achteinhalb Jahren. Damals schlug das Team von Trainer Rainer Lisiewicz in der Bezirksliga Leipzig daheim die SG LVB mit 5:0 sowie die SG Taucha 99 mit 4:1 und gewann anschließend beim FSV Beilrode mit 3:0. Am Saisonende stieg Lok in die Landesliga Sachsen auf.

Einen solch guten Start in die Punktspielsaison hat der 1. FC Lok auch seit langem nicht mehr erwischt. Vor acht Jahren startete der 1. FC Lok mit 18 Punkten aus den ersten 7 Punktspielen der Landesliga Sachsen durch. Sechs Siegen stand aber bereits eine Niederlage gegenüber. Am Ende qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Rainer Lisiewicz als Tabellenzweiter für die Aufstiegsspiele gegen den FC Schönberg 95 und schaffte den Sprung in die NOFV-Oberliga.

Fünf Tore in zwei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen für den 1. FC Lok, so wie zuletzt Djamal Ziane, hat schon lange kein Lok-Kicker mehr erzielt - sieht man einmal von den fünf Toren von Steve Rolleder im letzten Jahr im Pokalspiel gegen die SG LVB ab, für das er eigentlich gesperrt war und deshalb auch als verloren gewertet wurde. Rico Engler gelang das in der Oberliga-Saison 2009/2010. Beim 3:0-Heimsieg gegen den VfB Pößneck erzielte er alle Tore. Beim anschließenden 4:3-Auswärtssieg bei Borea Dresden erzielte er zwei Treffer. Allerdings lag zwischen beiden Spielen eine dreieinhalb-monatige Winterpause. Engler erzielte in 194 Pflichtspielen 59 Tore für Lok. Ziane hat nun 11 Tore in 34 Pflichtspielen für den 1. FC Lok auf dem Konto.