Foto: Familie Bahrdt

Verein, Top3, Top7 | Samstag, 23. November 2019

HOHER AUFWAND NICHT BELOHNT

1. FC Lok Leipzig - SV Lichtenberg 47 2:2 (1:1)

Der 1. FC Lok und Lichtenberg 47 trennen sich vor über 2.800 Zuschauern (darunter 40 Gästefans) bei milden Herbsttemperaturen mit 2:2 (1:1). Die Loksche verpasste es, in der ersten halben Stunde für klare Verhältnisse zu sorgen und musste am Ende mit einem Remis zufrieden sein.

Im Vergleich zum Pokalsieg in Plauen rückte Kevin Schulze für Leon Heynke in die Startelf. Ansonsten vertraute Wolfgang Wolf auf das Erfolgsteam der letzten Woche.

Die Partie nahm gleich richtig Fahrt auf, schon in der ersten Minute knallte Matthias Steinborn den Ball an den Pfosten. Auch danach machte die Loksche mächtig Druck. Nach einer Ecke köpfte Patrick Wolf freistehend über den Kasten der heute in schwarz gekleideten Gäste. In der siebten Minute kommt Aykut Soyak im Strafraum freistehend zum Schuss, die Gäste können den Ball mit letzter Mühe zur Ecke klären. In Minute Elf war es dann soweit. Eine Ecke flog von der rechten Seite herein und Djamal Ziane drückte das Leder aus vier Metern mit dem Oberschenkel über die Linie.

Nach 17 Minuten kamen die Lichtenberger dann das erste mal überhaupt in den Leipziger Strafraum und "haste nicht gesehen" stand es 1:1. Eine lange Flanke segelte durch die Leipziger Abwehr und Reiniger schlenzte den Ball aus sechs Metern ins linke Eck.

Die Blau-Gelben machten nun weiter Druck und wollten die erneute Führung. Nach einer halben Stunde zog Pfeffer aus zehn Metern ab, doch der Berliner Torhüter Wollert kratzte den Ball aus dem Winkel.

Auch in Halbzeit zwei machte Lok sofort wieder Druck. Nach einem langen Pass von David Urban läuft Matthias Steinborn alleine auf das Lichtenberger Tor zu kommt aber nicht an Wolltert vorbei.

Und wie so häufig im Fußball klingelte es dann dafür auf der anderen Seite. Nach einem langen Pass setzte sich in der 60. Minute Einsiedel gegen den in der Halbzeit eingewechselten Berger durch, geht halblinks in den Strafraum und netzte flach aus zwölf Metern ein.

Cheftrainer Wolf verstärkte nun die Offensive, brachte Romario Hajrulla für Kevin Schulze. In der 69. Minute scheiterte erneut Matthias Steinborn aus spitzem Winkel. Unserem Stürmer fehlte heute einfach das Schussglück.

Doch eine Minute später war es dann doch so weit. Eine Ecke vom heute bärenstarken Maik Salewski drückte Djamal Ziane im zweiten Versuch über die Linie.

In der letzten Viertelstunde war es dann ein offener Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Am Ende reicht es für den FCL gegen clevere und eiskalte Gäste nur zu einem Punkt.

Am nächsten Freitag dampft die Loksche nun zum Tabellenführer VSG Altglienicke. Anpfiff für das Spitzenspiel der Regionalliga Nordost (Erster gegen Dritter) ist 19 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

Tore: 1:0 Ziane (11.), 1:1 Reiniger (17.), 1:2 Einsiedel (57.), 2:2 Ziane (69.)

1. FC Lok Leipzig: Schötterl - Salewski - Urban - Zickert - Wolf - Schulze (66. Hajrulla) - Soyak (46. Berger) - Schinke - Pfeffer (81. Senic) - Steinborn - Ziane

SV Lichtenberg 47: Wollert - Einsiedel - Fiegen - Reiniger - Ohlow - Hollwitz - Brechler - Gawe - Lindemann (72. Naumann) - Sinan (63. Rausch) - Junge-Abiol (77. Hentschel)

Gelbe Karten: Salewski (Lok), Einsiedel, Brechler, Gawe (alle Lichtenberg)

Zuschauer: 2.821