Verein, Top3, Top7 | Sonntag, 19. April 2015

MITTELDEUTSCHE MEISTERSCHAFT | HISTORIE - TEIL 4

19. April 1925: Der zehnte Titel für den VfB Leipzig

Mit dem insgesamt zehnten Gewinn der Mitteldeutschen Meisterschaft im Jahr 1925 - heute vor 90 Jahren - fügte der VfB Leipzig einen weiteren Meilenstein in die lange Geschichte unseres Vereins:

Als Sieger von Nordwestsachsen startete der VfB am 8. März 1925 in Zeitz mit einem 3:0-Sieg gegen die Naumburger Sportvereinigung, Meister des Saale-Elster-Gaues, in die Verbandsendrunde. Beim 16:0-Kantersieg eine Woche später über den Vertreter des Gaues Göltzschtal, die SpVgg Falkenstein, erzielte Kurt Nieher allein neun Tore. Mit jeweils 4:2 warf die VfB-Mannschaft auch Cricket-Victoria Magdeburg, Meister von Mittelelbe, und den SV Gotha 1901, Sieger des Wartburg-Gaues, aus dem Rennen. Am 19. April 1925 standen sich im Wacker-Stadion zu Leipzig, dem heutigen Stadion des Friedens, schließlich der VfB und der 1. SV Jena zum großen Finale gegenüber.

Tore von Otto Graul und Paul Drechsel sicherten einem wenig überzeugenden VfB letztlich doch einen 2:0-Sieg und die Berechtigung zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Die Altmeister Edy (Eduard Pendorf) und Paulsen (Paul Pömpner) führten dabei junge Hoffnungsträger an höhere Aufgaben heran, doch konnte die Mannschaft mit den deutschen Spitzen-Teams nicht mehr mithalten. Bereits in der Vorrunde verlor der VfB in Dresden gegen den Breslauer SC 1908 mit 1:2. Deutscher Meister wurde der 1. FC Nürnberg, der damit vom VfB Leipzig den Titel des Deutschen Rekordmeisters übernahm.