Foto: Familie Bahrdt

Verein, Top3, Top7 | Sonntag, 03. November 2019

SPANNENDES UNENTSCHIEDEN IM „BRUNO“!

1. FC Lok Leipzig - Union Fürstenwalde 2:2 (1:2)

Der 1. FC Lok Leipzig und Union Fürstenwalde trennten sich an einem regnerischen Sonntagnachmittag vor 2.534 Zuschauern mit 2:2 (1:2). Die Fans sahen eine über weite Strecken dominierende Lok-Elf, die sich heute leider nicht für eine gute Leistung belohnte.

Unser Trainer Wolfgang Wolf musste aufgrund des Ausfalls von Lukas Wenzel (Verletzung am Sprunggelenk) sowie der Gelbsperre von Djamal Ziane etwas umstellen. Romario Hajrulla rückte in die Lok-Offensive und Berti Schötterl stand erstmals zwischen den Pfosten.

Den Blau-Gelben gehörten die ersten Spielminuten und der Mannschaft gelang es sich zügig in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. In der achten Minute kam David Urban aus halbrechter Position das erste Mal zum Zug. Den Flachschuss ins kurze Eck konnte Torhüter Richter zur Ecke klären, die anschließend genau auf dem Kopf von Robert Zickert landete. Doch erneut waren die Hände vom FSV-Hüter dazwischen.

Bereits eine Minute später lief Aykut Soyak über die linke Seite bis zur Grundlinie. Sein scharfer Pass in die Mitte fand Matthias Steinborn, der das Leder hinter die Linie zur verdienten Führung drückte.

Blödes Ding dann in Minute 23. Robert Berger verschätzte sich bei einem hohen Ball, Berti Schötterl kam zu spät aus dem Kasten und holte den allein auf das Tor marschierenden Darryl Geurts von den Beinen. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Joshua Putze ins untere linke Eck. Keeper Schötterl ahnte zwar die richtige Seite, doch der Ball für ihn zu platziert geschossen.

Sechs Minuten später gingen die Gäste aus Fürstenwalde dann sogar in Führung. Eine Unkonzentriertheit der Leipziger Hintermannschaft und ein Freistoß, gespielt auf den Kopf von Stagge reichten aus, das Spiel zu drehen. Kurz vor der Halbzeit zog Sascha Pfeffer aus 25 Metern nochmal direkt ab, doch Richter konnte erneut parieren. Beim Nachschuss stand Romario Hajrulla dann im Abseits. Kurz danach der Halbzeitpfiff.

Bis zur 25. Minute machte Lok das Spiel. Doch wie aus dem Nichts gelang es den Gästen in diesem Spiel mit 2:1 in Führung zu gehen. Die Fans wussten, dass hier noch lange nicht Schluss war und die Mannschaft von Wolfgang Wolf noch 45 Minuten Zeit hat das Blatt erneut zugunsten unseres 1. FC Lok zu wenden.

Die zweite Halbzeit begann deutlich hitziger mit vielen Fouls auf beiden Seiten. Dadurch entstand in der 56. Minute auch ein Freistoß aus zentraler Position für die Loksche. Aykut Soyak nahm Anlauf und versenkt die Kugel ins 22 Meter entfernte gegnerische Tor. Ein Strahl in das obere, linke Eck lässt die Leipziger zurück ins Spiel kommen.

Nun dominierten die Jungs aus Probstheida wieder die Partie. In der 63. Minute betrat auf der Seite von Fürstenwalde Ex-Lok Stürmer Kemal Atici den Platz und fiel drei Minuten später direkt negativ auf. Seinen Ellbogenschlag gegen David Urban bewertete Schiedsrichter Daniel Bartnitzki lediglich mit gelb. David Urban konnte das Spiel nach Verletzungspause mit einem Turban fortsetzen. Sieben Minuten danach folgte ein rüdes Foul an der Mittellinie an Sascha Pfeffer. Nun wurde auch die rote Karte gezückt und Peter Köster wurde vorzeitig zum Duschen geschickt.

Die letzten 15 Minuten fanden dann überwiegend um den Strafraum der Unioner statt. Doch der entscheidende Treffer wollte nicht mehr fallen. So stand am Ende ein etwas unbefriedigendes Unentschieden auf der Anzeigetafel.

Das nächste Spiel der Loksche findet schon am Freitag, dem 08.11.19, um 19:00 Uhr beim VfB Germania Halberstadt statt.

Tore: 1:0 Steinborn (9.), 1:1 Putze (24.), 1:2 Stagge (29.), 2:2 Soyak (56.)

Aufstellung Lok: Schötterl - Berger (81. Mvibudulu) - Wolf - Zickert - Urban - Schulze - Schinke - Soyak - Pfeffer (81. Salewski) - Hajrulla - Steinborn

Aufstellung Fürstenwalde: Richter - Köster - Wunderlich - Stettin (76. Hausdorf) - Geurts - Hovi (63. Atici) - Putze - Schulz - Stagge (55. Ciapa) - Brendel - Häußler

Gelb: Schötterl, Berger Mvibudulu, Urban, Schulze (alles Lok) Stettin, Hovi, Atici, Stagge, Brendel (alles Fürstenwalde)

Rot: Köster (Fürstenwalde)