Foto: Familie Bahrdt

Verein, Top3, Top7 | Sonntag, 06. November 2022

UND JÄHRLICH GRÜSST DAS MURMELTIER

SV Lichtenberg 47 - 1. FC Lok Leipzig 4:2 (1:1)

Auswärtsspiele im Hans-Zoschke-Stadion waren für den 1. FC Lok bisher wenig freudbetont, beliebt wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Und auch in diesem Herbst sollte sich an der traurigen Bilanz nichts ändern. Ähnlich wie im April diesen Jahres gelang wenig und am Ende steht eine verdiente 2:4-Niederlage.

Cheftrainer Almedin Civa musste weiter auf den erkrankten Farid Abderrahmane und den verletzten David Urban verzichten. Dafür stand Riccardo Grym erneut in der Startelf.
Die Gastgeber begannen tief, machten die Räume dicht und warteten auf Fehler des Gegners. In der 19. Minute verlor Luca Sirch den Ball in der gegnerischen Hälfte und nach einigen schnellen Pässen steckte Christian Gawe durch für Efraim Koku Gakpeto, der aus zehn Metern flach vollendete.

In der 26. Minute hatte Lok etwas Glück, als bei den Schüssen von Gakpeto und Justin Luca Weber Leon Heynke per Fuß und Kopf auf der Torlinie rettete. Nach einer Lichtenberg-Ecke nur zwei Minuten später schoss Weber aus elf Metern und Atilgan klärte per Kopf auf der Linie.
Nach 35 Minuten hatte Lok dann die erste Torchance und die wurde gleich genutzt: Mike Eglseder setzte mit einem Lupfer Knipser Djamal Ziane in Szene, der von halblinks ins rechte Eck vollendete. Lok war nun etwas besser im Spiel, größere Torchancen sprangen aber nicht heraus.

Die Berliner spielten auch nach dem Wechsel den besseren Ball, mussten eigentlich nur auf Fehler im Lok-Aufbauspiel warten. Und gingen in der 55. Minute erneut in Führung. Nach einem schönen Solo von Hussein Chor köpfte Gakpeto unbedrängt ein. In den folgenden Minuten konnten die Gastgeber das Spiel eigentlich schon entscheiden, vergaben aber selbst klarste Einschusschancen.

In der 81. Minute war die Lok-Abwehr erneut nicht gut sortiert, der eingewechselte Kaus behielt die Übersicht und vollendete ins rechte Eck. Doch 120 Sekunden später war Lok durch einen Treffer von Djamal Ziane – diesmal per Kopf – zurück im Spiel. Lok warf nun alles nach vorne und musste in der Nachspielzeit noch das 2:4 hinnehmen.

Zu viele einfache Ballverluste und zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive sorgen am Ende für die dritte Niederlage der Saison.

Der nächste Auftritt unserer Loksche findet am Samstag, den 12. November, 13 Uhr im „Bruno“ gegen den ZFC Meuselwitz statt. Tickets zum Spiel gibt’s hier: www.bitly.com/lokfahrkarte
Tore: 1:0 Gakpeto (19.), 1:1 Ziane (35.), 2:1 Gakpeto (55.), 3:1 Kaus (81.), 3:2 Ziane (83.), 4:2 Graf (90.+1)

SV Lichtenberg 47: Wollert - Gaedicke, Seidel, Reiniger, Hollwitz (56. Koch) - Ohlow - Winter, Gawe, Weber (60. Kaus), Chor (72. Adekunle) - Gakpeto (72. Graf)

1. FC Lok Leipzig: Dogan - Eglseder, Heynke, Grym (46. Salewski), Sirch - Piplica (60. Ogbidi) - Voufack,Pfeffer (71. Rangelov), Atilgan, Dombrowa (71. Weigel) - Ziane

Zuschauer: 1.180

Gelb: Gaedicke, Graf, Koch (alle Lichtenberg)