Foto: Familie Bahrdt

Verein, Top3, Top7 | Sonntag, 13. November 2022

VERFLIXT UND ZUGENÄHT!

1. FC Lok Leipzig - ZFC Meuselwitz 0:1 (0:0)

Trotz drei Aluminium-Treffern, einem verschossenen Elfmeter und fast einem Dutzend bester Tormöglichkeiten ging der 1. FC Lok am Ende gegen den ZFC Meuselwitz leer aus und kassierte seine erste Heim-Niederlage in dieser Saison.

Cheftrainer Almedin Civa reagierte auf die Niederlage in Lichtenberg mit mehreren Wechseln in der Startelf. Theo Ogbidi und Farid Abderrahmane ersetzten Osman Atilgan und Riccardo Grym. Dazu lief Linus Zimmer statt Mike Eglseder auf der rechten Abwehrseite auf.

Lok bestimmte von der ersten Minute das Spiel und erarbeitete sich eine ganze Reihe von guten Torchancen. In der 16. Minute schoss Tobias Dombrowa aus 16 Metern in aussichtsreicher Position über das Tor.

Nach kurzer Verschnaufpause drehte die Loksche vor der Halbzeitpause auf: Theo Ogbidi zog zweimal aus ähnlicher Lage ab, erst knapp vorbei (39.), dann scheiterte er am Pfosten (40.).
Als Linus Zimmer kurz darauf von Amer Kadric im Strafraum ein Bein gestellt wurde, gab es Elfmeter für Lok! Doch Sascha Pfeffer haute das Leder beim Strafstoß knapp links neben das ZFC-Gehäuse.

In der zweiten Hälfte verschärfte Lok noch einmal das Tempo. Torjäger Djamal Ziane verpasste per Kopfball (50.) und Ausfallschritt (53.) zweimal die Führung. Dann fasste sich Sascha Pfeffer aus etwa 25 Metern ein Herz und nagelte die Kugel an die Querlatte.

Kurz darauf war Theo Ogbidi wieder frei durch und bekam den Abschluss aber nicht im richtigen Moment konsequent vollendet. Seinen Höhepunkt fand der Leipziger Chancenreigen, als der eingewechselte Osman Atilgan eine Flanke an den Querbalken nickte - das dritte Mal Alu für den FCL!
Nun stellte Meuselwitz, dass nach der Pause fast nur noch verteidigte, den Spielverlauf auf den Kopf: Florian Hansch verwertete eine von Fabian Stenzel übersichtlich vorbereitete Hereingabe von der Grundlinie. Die Probstheidaer rannten sofort wieder an, aber Leon Heynke verpasste noch zweimal den möglichen Ausgleich (85./88.).

Nach dem Abpfiff sah man enttäuschte Gesichter beim 1. FC Lok. Die Blau-Gelben konnten die spielerische Überlegenheit nicht in einen Sieg ummünzen. Mund abputzen, am nächsten Sonnabend wartet um 14 Uhr Handwerk Rabenstein im Landespokal. Karten für 5 Euro: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/lok-leipzig/de/sachsenpokal/channel/shop/index

Tor: 0:1 Hansch (82.)

1. FC Lok Leipzig: Dogan - Zimmer, Sirch, Heynke, Voufack - Abderrahmane, Piplica (60. Atilgan) - Ogbidi (81. Rangelov), Pfeffer, Dombrowa (72. Grym) - Ziane

ZFC Meuselwitz: Fietz - Bock, Rehder, Miatke (75. Gildenberg), Bürger - Eckardt - Hansch, Jabobi (75. Pistol), Kadric (58. Müller), Fischer (54. Stenzel) - Trübenbach

Zuschauer: 2.810

Gelb: Miatke, Rehder, Jacobi, Bürger, Fietz, Müller (alle ZFC); Ziane, Dogan, Rangelov (alle Lok)