Quelle: Bild.de vom Dienstag, 22. November 2016
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Als nächstes ist Neustrelitz fällig

Mit einem Einsatz in der Startelf hatte er nicht wirklich gerechnet. Wo er doch zuletzt im Pokal-Derby bei der BSG Chemie 120 Minuten vergeblich auf eine Einwechslung hoffte.Doch beim 3:1 gegen Fürstenwalde durfte Paul Schinke (25) erstmals seit dem 16. Oktober (1:1 gegen Meuselwitz) mal wieder von Anbeginn ran – und brachte den 1. FC Lok mit seinem Elfertor zum 2:1 auf die Siegerstraße. Ein Schuss mit viel Wucht – und Frust?

Schinke: „Der Torwart hatte mich zuvor bisschen voll gelabert. Da hab ich es halt ordentlich rummsen lassen.“ Und weiter: „Es hat noch nicht alles geklappt. Aber ich denke, dass es kein so schlechtes Spiel von mir war.“Und es hat gezeigt, dass die Regisseure Daniel Becker (erzielte die anderen zwei Tore) und Schinke eben doch miteinander harmonieren können.

Die Abteilung Kreativität wird Sonntag in Neustrelitz wieder notwendig sein. Das sieglose Schlusslicht ist mit 39 Gegentoren Schießbude der Liga.„Aber das wird ähnlich schwer wie Fürstenwalde“, erwartet Schinke. „Deshalb fahren wir ja auch einen Tag eher hoch, um uns optimal vorzubereiten. Denn diesen Dreier brauchen wir auf jeden Fall. Die letzten drei Spiele vor der Winterpause sind dann Zubrot für uns.“Weil die Top-Gegner Berliner AK, Hertha II und Cottbus schwer zu knacken sind.

Von: ANDRÉ SCHMIDT