Quelle: Bild.de vom Freitag, 18. November 2016
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Kein Spiel mehr in diesem Jahr!

Seit fünf Wochen steht Markus Krug (28) in der Sportklinik Halle unter Volldampf. Lymphdrainage, Stabi-Übungen mit TRX-Bändern und angelegter EMS-Weste – der Kapitän des 1. FC Lok Leipzig lässt nichts unversucht.Nach seiner Operation am rechten Knöchel, wo Spezialist Dr. Kay Brehme nicht nur freie Gelenkkörperchen entfernte sondern obendrein auch noch einen schweren Knorpelschaden reparierte, kämpft Krug um seine Rückkehr. Montag wird es endlich so weit sein.
„Dann bin ich wieder täglich bei Lok auf dem Trainingsplatz, um mich leicht an den Ball zu gewöhnen“ , freut er sich. Auf dem Spielfeld wird man ihn dieses Jahr allerdings nicht mehr sehen.Krug: „Ich will mir da wirklich keinen Druck machen.“

Gegen Mit-Aufsteiger Fürstenwalde drückt er Sonntag wieder auf der Tribüne die Daumen. Nach sechs Viertliga-Spielen ohne Sieg muss ein Dreier her, um nicht in die gefährliche Zone zu rutschen.Krug: „Mit dem Schwung aus dem Derby-Erfolg sollte das auch zu schaffen sein.“

Kirsten da – aber: Latendresse bleibt Nummer 1

Noch ist nicht klar, ob die Spielgenehmigung für Neu-Torwart Benjamin Kirsten rechtzeitig eintrifft. Doch so oder so steht fest: Julien Latendresse-Levesque wird Sonntag gegen Fürstenwalde im Tor stehen.
Trainer Heiko Scholz: „Er ist die Nummer 1, ganz klar. Und daran wird sich bis zur Winterpause auch nichts ändern.“

In der Vorbereitung auf die Rückrunde wird es dann einen knallharten Konkurrenzkampf geben, an dessen Ende Torwart-Trainer Maik Kischko entscheiden muss.Scholz: „Ohne sein JA würde ich keinen Torwart aufstellen.“   

Von: ANDRÉ SCHMIDT