Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Sonntag, 14. Oktober 2018
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Lok tankt Selbstvertrauen

Steinborn trifft beim deutlichen Pokalsieg des 1. FC Lok dreifach

Der 1. FC Lok hat sich in der 3. Runde des Sachsenpokals den Ligafrust von der Seele geschossen und Selbstvertrauen getankt. Gegen den Hainsberger SV aus Freital gewann der Regionalligist nach einer starken ersten Hälfte hochverdient mit 6:1 (5:1). „Es war wichtig, dass wir die Aufgabe gegen einen Siebtligisten gut gelöst haben. Ich hätte mir nur mehr Spielfreude gewünscht, mehr Mut, auch mal was auszuprobieren“, sagte Coach Björn Joppe nach seinem vierten Spiel auf der Bank. Zufrieden war der 39-Jährige, dass drei Tore nach Standards gefallen sind, was zuletzt ein Trainingsschwerpunkt war.

Toni Hartmann brachte die Probstheidaer vor 1095 Zuschauern mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze schon nach zwei Minuten in Führung – sein erster Pflichtspieltreffer für die Blau-Gelben. „Toni war heute der beste Mann“, lobte Joppe den Debütanten. Auch Schlussmann Benny Kirsten und Neuzugang Pascal Pannier feierten ihren Saison-Einstand.

Keine zehn Minuten später drückte Patrick Wolf eine Eckballverlängerung über die Linie. Lok blieb am Drücker: Steinborn (29., 39.) und Hartmann (32.) sorgten für eine beruhigende 5:0-Führung. William Wessely nutzte eine Unachtsamkeit zur Freude der gut 100 Hainsberger Fans für den Anschlusstreffer (44.). Damit erfüllte die Lok-Elf Joppes Vorgabe nicht, keinen Gegentreffer zu kassieren. „Das hat mich geärgert.

Aber es ist auch natürlich, dass bei einer hohen Führung die Konzentration nachlässt“, so Joppe. Nach der Pause hätten Gottschick und Steinborn weiter erhöhen können. Mehr Abschlussglück besaß Steinborn: Einen Abpraller von Goalie Metzner schob der Angreifer über die Linie – und machte damit seinen Tor-Dreier perfekt.

Von: Thomas Fritz