Quelle: Bild.de vom Donnerstag, 23. März 2017
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Lok will wieder ins Finale dampfen

Zwei Mal Kühn, Marschall und Leitzke, 4:1 gegen Hansa Rostock. So triumphierte der FC Lok letztmals im FDGB-Pokal in der ehemaligen DDR. Das war am 13. Juni 1987 im Berliner Stadion der Weltjugend. Vor fast 30 Jahren.

Ein Jubiläum, dass Lok zum Anlass nehmen will, endlich mal wieder in ein Finale zu dampfen. Natürlich ist es diesmal nur der Landespokal. Aber der Sieger des Potts qualifiziert sich für den großen DFB-Pokal. Näher dran als in dieser Saison war Lok seit Jahren nicht.
Die letzte Hürde vorm Endspiel daheim (gegen die Drittligisten Zwickau oder Chemnitz) ist Sonntag Fünftligist Bischofswerda.

Abwehr-Kante Robert Zickert, der gestern seinen 27. Geburtstag mit Mama Diana beim Griechen in Plagwitz feierte: „Ein Finale bei uns, da wäre alles möglich. Aber wir dürfen den Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Das wird ein heißer Tanz.“Bei dem Steffen Fritzsch (26) schon mal nicht helfen kann. Der muss nach Rot im Viertelfinale gegen Chemie Leipzig (1:0) zwei Pokal-Spiele Sperre abbrummen. Offen noch, ob Torwart Julien Latendresse-Levesque (Handverletzung) ins Tor zurück kommt. Trainer Heiko Scholz (51): „Wenn er fit ist, wird er halten. Wenn nur ein Prozent fehlt – nicht.“

Wichtig für die Fans: Vorverkauf nutzen! Der Fanshop ist heute (10-18) und morgen (10-19) geöffnet.

Von: ANDRÉ SCHMIDT