Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch, 03. Januar 2018
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Sascha Pfeffer steigt heute ins Lok-Training ein

Leipzig. Getrennt, aber doch vereint. So könnte das Motto lauten, mit dem der 1. FC Lok Leipzig gestern wieder ins Training eingestiegen ist. Denn während sich ein Teil des Regionalliga-Teams den Ausläufern des Wintersturmes „Burglind“ stellte, hechelte in der Soccerworld der andere Teil übers Plastegrün. Heute werden dann die Rollen getauscht. Die, die draußen waren, gehen nach drinnen und anders herum.
Das hat einen ganz einfachen Grund: Die Probstheidaer haben keinen Kunstrasen. Noch nicht. Zwar liegt der Belag schon in der frisch sanierten Trainingshalle ausgerollt und granuliert bereit, aber abgeschlossen sind die Arbeiten in der Halle noch nicht. Das erfolgt Mitte Januar.

Der auf Platz eins im Bruno-Plache-Stadion avisierte Kunstrasen soll bis Ende des Jahres bespielbar sein. Etwa eine Million Euro wird der kosten. Der Fördermittelbescheid vom Land Sachsen in Höhe von 300 000 Euro ist schon da, 500 000 Euro kommen von der Stadt Leipzig. Und dennoch muss der Verein 180 000 Euro selbst stemmen. 100 000 Euro sollen mittels Schwarmfinanzierung eingespielt werden. Partner dafür ist die Unternehmensgruppe, die unter einem schlichten L firmiert und Leipziger Gruppe heißt. Gemeint ist der Verbund aus Verkehrsbetrieben, den Stadt- und den Wasserwerken.

Die Leipziger Gruppe bietet Vereinen über ihre Crowdfunding-Plattform die Gelegenheit, ordentlich zu trommeln. Allen Geldgebern winken Prämien – je nach Höhe der Spende. 60 Tage hat Lok Zeit das Geld einzusammeln – bis zum 18. Februar. Wird die 100 000-Euro-Summe nicht geschafft, geht das bereits eingegangene Geld wieder an die Spender zurück. Dafür sorgt der Treuhänder L. Da muss in den kommenden 45 Tagen noch einiges passieren. Denn bisher bringen es 154 Unterstützer auf knapp 13 000 Euro.

Zurück zum Training der Loksche: Heute steigen nach langer Verletzungspause Sascha Pfeffer und Christopher Hanf wieder ein. Auch Benjamin Kirsten ist mit von der Partie. Maximilian Pommer und Steffen Fritzsch sind noch in der Reha. 

Von: bly