Quelle: Bild.de vom Freitag, 20. Januar 2017
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„Was nutzt ein starkes Segel, wenn das Boot morsch ist“

Rund 450 000 Euro investiert der 1. FC Lok diese Saison allein in die 1. Mannschaft. Im Februar wollen die Bosse Trainer Heiko Scholz das neue Budget vorlegen.Und das wird sich nur unwesentlich verändern.

Präsident Jens Kesseler (54) erklärt dabei philosophisch: „Was nützt uns ein starkes Segel, wenn das Boot morsch ist.“

Heißt: Die Entwicklung des Klubs soll mit der Entwicklung der 1. Mannschaft Schritt halten. Es muss in die Infrastruktur investiert, es müssen Schulden abgebaut werden. Kesseler: „Es wird auf unserem geplanten Weg in die 3. Liga kein wirtschaftliches Harakiri geben.“

Zunächst mal geht es darum, sich in der 4. Liga zu etablieren. In Rudolstadt wird Scholz Samstag schon mal seine Stammelf testen, die gegen Luckenwalde (5. Februar) in die zweite Saisonhälfte startet. Pascal Ibold und

Markus Krug (beide im Aufbautraining) zählen noch nicht dazu.
Nach Abpfiff brettert die Mannschaft dann für zwei Tage in den Schnee nach Oberhof. Scholz: „Bisschen Ski fahren.“

Von: ANDRÉ SCHMIDT